Willkommen beim CVJM-Hochdahl

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Alle Angebote des CVJM sind ökumenisch und offen für jeden. Eine Mitgliedschaft im CVJM ist nicht erforderlich. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

Krimi-Dinner

Hier finden Sie ein Krimi-Dinner zum Herunterladen.

Stipendium für Bläser

Der Posaunenchor des CVJM-Hochdahl freut sich über jeden, der den Wiedereinstieg in sein Blasinstrument oder das neu Erlernen eines Instrumentes wagen möchte. Bei uns im Chor sitzen mindestens 4 Bläser, die ihr Instrument mit ü40 erlernt haben. Jungbläser kann man auch im Erwachsenenalter werden...

Schreiben Sie uns und wir versuchen, Sie mit einem Stipendium über 6 Monate zu unterstützen. Instrumente und Unterricht stellen wir. Sie bringen den guten Willen und Spaß an der Musik mit.

Bewerben kann sich jeder ab der Konfirmation bis ins "hohe" Alter!!

Erfolgreiches Wunschkonzert des Posaunenchors

Ein Wunschkonzert, wie es im Buche steht

Von Franziska Köcher Erkrath

Der Posaunenchor des CVJM Hochdahl lud am Sonntag Nachmittag, den 27.03.2011, zu einem Konzert der ganz besonderen Art in das Paul-Schneider-Haus der evangelischen Kirchengemeinde Hochdahl ein. Manch einer dachte wohl, es würde ein ganz normales Wunschkonzert werden. Aber falsch gedacht. ,,Wir wünschten und Sie hören“ war das Motto, denn im Vorfeld durfte sich fast jeder der 22 Bläserinnen und Bläser des Chores sein Lieblingsstück aussuchen, welches durch viel Geduld, Liebe zur Musik, Energie und Ansporn von Dirigent Walter Murach, der den Posaunenchor vertretungsweise übernahm, für das heutige Konzert vorbereitet wurde. Fast schon traditionell ertönten wieder die zwei Fanfarentrompeten, mit dem CVJM-Wappen, in ihrem hellen Klang eingebettet in die „Festliche Intrade“ von Thomas Riegler zu Beginn des Konzertes. Später waren noch zwei weitere Werke, diesmal mit Schlagzeug, Rieglers zu hören. Nämlich der „Tango aferrado“ mit versteckter Choralmelodie „Von Gott will ich nicht lassen“, welcher durch absolute Rhythmussicherheit geprägt war und der „Marsch in g-moll“, mit einem durch den Dirigenten sehr gut getroffenem Tempo, wodurch sich das Stück hervorragend ausbauen ließ, ebenfalls mit den beiden Fanfarentrompeten und einer gut intonierten Oberstimme. Ein weiterer Musikwunsch eines Chormitgliedes war das Lobpreislied „Herr der Ewigkeit“ (Groß ist unser Gott) von Jochen Rieger, schwungvoll vorgetragen. Siegfried Handke, selbst Bläser des Chores, führte humoristisch durch das Programm und so konnten alle der rund 210 Konzertbesucher, schmunzelnd noch so einiges über die Komponisten der einzelnen Epochen lernen. Natürlich gab es in der Kategorie Klassik auch etwas von Mozart, nämlich Variationen zum Sklavenchor aus der Zauberflöte und vom Romantiker Felix Mendelssohn Bartholdy das „Lied ohne Worte“ Nr. 6, gut im Legato-Stil interpretiert. Bachs Partita in 4 Sätzen zu „Jesu meine Freude“ und die „3 Heroischen Märsche“ von Georg Philipp Telemann glänzten durch ihre barocke Luftigkeit in den Oberstimmen und der soliden Bassgruppe. Bei New Rag- a tribute to Scott Joplin von Andrea Schwager, King of the Road von Roger Miller - übrigens erstklassiger Beat am Schlagzeug durch Julian Stephan - und Siyahamba (African Song) von Richard Roblee drehte sich alles um swingende Melodien, letzteres Stück ließ manch Zuhörer durch die Konga im Hintergrund vielleicht ein bisschen von Afrika träumen. Aus dem Bereich Musical erklang das bekannte „Can you feel the love tonight“ aus König der Löwen von Elton John. Es könnte hinsichtlich der Bearbeitung für Blechbläser Absicht gewesen sein, dass das Stück vom Chor zu laut begonnen wurde und somit kaum noch steigerungsfähig in der Dynamik war. Aber „One moment in time“ – Pop und die „Rock Fantasie“ von Haiko Schultz harmonierten dann wieder in homogenem Klang, denn der Dirigent hatte das nötige Feingefühl, um die dynamische und musikalische Genauigkeit aus seinem Chor hervor zu locken. Und sehr schön gelang das Gospel „Soon and very soon“ (übersetzt: ,,Bald schon werden wir den König sehn, Halleluja“) mit der besonders schönen, sich aufbauenden Dynamik. Und diese Freude war im ganzen Chor spürbar. Das Publikum bedankte sich mit einem kräftigen Beifall und forderte gleich zwei Zugaben ein – „Tiger Rag“, fetzig und das Lied „Geh mit Gott“, besinnlich. Kurz gesagt, ein Querschnitt von Barock bis Rock in 90 Minuten.

Ein wirklich gelungenes Wunschkonzert, zumal die Hälfte der Gesamtspenden an den CVJM-Japan weitergeleitet wurden. Es konnten 2009 € überwiesen werden.